3 Tote & eine Überwachungsdystopie — Weekly Summary, 18.11.2021

Neue Dimensionen der Massenüberwachung: Israels späht gezielt jedes Handy in Gaza & dem Westjordanland aus. Darüber hinaus soll ein Gesichtserkennungsprogramm im Westjordanland eingeführt & pal. Zivilist:innen kategorisieren. 3 Tote Palästinenser: Einer durch Soldaten, einer durch Siedler & einer durch medizinische Vernachlässigung in Haft getötet. Hungerstreiker Al Araj nach 103 Tagen leeren Magen endlich Ende der Willkürhaft erreicht, 4 andere hungern weiter. Fasfous nach 127 Tagen Hungerstreik in akuter Lebensgefahr. Soldat:innen zerren nachts palästinensische Kinder aus ihren Betten & attackieren tagsüber Kinder auf dem Weg zur Schule. Wieder Häuser im Westjordanland systematisch zerstört & Zivilisten in Gaza angegriffen: Das & mehr, was in der Woche vom 11. — 17.11.2021 im historischen Palästina passierte:

Diesem Blog kann man bequem mit dem Handy folgen: Telegram: https://t.me/occupiednews, Twitter: @occupiednews1 & Instagram: @occupiednews

Orwell auf israelisch — Teil 2

Nach den Enthüllungen bzgl. Israels Überwachung von Menschenrechtsaktivisten in Palästina & im Ausland (s. weekly summary der letzten Woche), werden nun weitere Dimensionen der Ausspähung der palästinensischen Zivilbevölkerung bekannt. Israel kann jedes Telefongespräch abhören, das im Westjordanland & im Gazastreifen geführt wird, so ein ehemaliges Mitglied der Eliteeinheit 8200 der israelischen Armee gegenüber Middle East Eye.

Jedes Handy oder Telefon, das über den Kerem-Shalom-Übergang — im Süden des Gazastreifens — in den Gazastreifen eingeführt wird, ist mit einer israelischen Wanze versehen & jeder, der die beiden einzigen Mobilfunknetze nutzt, die die besetzten Gebiete versorgen — Jawwal & Wataniya — wird ebenfalls überwacht, so das ehemalige Mitglied des Nachrichtendienstes.

Zu jedem Zeitpunkt hören Hunderte von Soldaten die geführten Gespräche mit. Die Audioüberwachung lässt sich in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe sind Palästinenser:innen, die politisch aktiv sind oder die in den Augen Israels eine Sicherheitsbedrohung darstellen. Die zweite Ebene der Überwachung wird vom Shin Bet, dem inländischen Sicherheitsdienst, genutzt, um “Druckpunkte” in der palästinensischen Gesellschaft zu finden. “Es kann darum gehen, Schwule ausfindig zu machen, die unter Druck gesetzt werden können, einfach geoutet zu werden, oder einen Mann zu finden, der seine Frau betrügt. Wenn man jemanden findet, der jemandem Geld schuldet, kann man mit ihm Kontakt aufnehmen & ihm Geld anbieten, um seine Schulden zu begleichen, wenn er kooperiert”, sagte der Armee-Veteran.

“Das ist eine ganze Welt, in der der Shin Bet Macht über Palästinenser erlangen kann, die sie letztlich dazu zwingt, mit ihnen zusammenzuarbeiten oder Dinge über andere Leute zu verraten & das alles ist Teil des Kontrollsystems”, sagte er. “Manchmal sind es private Gespräche, vielleicht sogar intime Gespräche. Menschen, die Soldaten in der Armee sind, lachen, wenn sie Sexgespräche hören. Die Soldaten speichern die Gespräche & schicken sie an ihre Freunde. Das ist ein sehr harter Eingriff in die Privatsphäre jedes Palästinensers, der dort lebt”, sagte er.

Mehr hierzu: https://www.middleeasteye.net/news/israel-can-monitor-every-telephone-call-west-bank-and-gaza-intelligence-source

Die israelische Armee wird zudem in Teilen des besetzten Westjordanlandes, insbesondere in Al Khalil (Hebron), mit der Erfassung persönlicher Daten von Palästinenser:innen mittels Gesichtserkennungstechnologie beginnen. Das Programm sieht vor, dass israelische Truppen Daten von Palästinenser:innen sammeln. Die Washington Post berichtete zuerst darüber & stützte sich dabei auf Aussagen von Soldaten gegenüber der israelischen Organisation “Breaking the Silence”.

Soldaten auf Patrouille, die mit speziellen Geräten ausgestattet sind, “fotografieren jeden Palästinenser:in, den sie sehen, völlig willkürlich”. Nach der Aufnahme des Bildes liefert das als “Blue Wolf” bekannte System vier mögliche Ergebnisse. Ein rotes Ergebnis bedeutet, dass die Person verhaftet werden sollte, gelb bedeutet, dass der Palästinenser in Gewahrsam genommen werden sollte, während ein Vorgesetzter der Armee konsultiert wird, & grün bedeutet, dass die Person gehen kann. Kein Ergebnis bedeutet jedoch, dass der Palästinenser noch nicht im Blue Wolf-System erfasst ist. Dies veranlasst den Soldaten, weitere Daten zu sammeln.

Mehr hierzu: https://english.alaraby.co.uk/news/israel-using-facial-recognition-surveillance-palestinian-city

Politische Gefangene

Alaa Al Araj (34) konnte heute erfolgreich seinen 103 Tage lang währenden Hungerstreik beenden. Die Besatzung sicherte ihm heute zu, die Administrativhaft nicht weiter zu verlängern. Administrativhaft bedeutet Willkürhaft ohne Nennung von Gründen, Beweisen oder Vorlage einer Anklage oder gar Gerichtsurteil. Sie ist beliebig oft verlängerbar, manche müssen Jahre hinter Gittern verbringen, ohne jemals verurteilt worden zu sein. Sie verstößt zudem gegen international geltendes Recht; die UN hat Israel mehrmals dazu aufgefordert, diese Praxis zu beenden.

Al Al Araj

Al Araj befindet sich seit dem 30. Juni in Administrativhaft & befand sich seit dem 9. August in einem unbefristeten Hungerstreik. Dabei hat er über 30 Kilogramm abgenommen, leidet unter ernsten gesundheitlichen Problemen, da er nicht aufstehen kann, Sprachschwierigkeiten hat & Schmerzen im Bauch & in der Brust verspürt. Außerdem leidet er nun unter Sehstörungen. Während seiner Willkürhaft ist er Vater geworden.

Aktuell befinden sich 4 weitere Palästinenser im Hungerstreik gegen ihre Willkürhaft. Kayed Fasfous hungert nun seit 127 Tagen. “Wenn Kayed aus Eisen wäre, wäre er schon längst geschmolzen“, so seine Mutter. Zum Vergleich: Der irische Hungerstreiker Bobby Sands verstarb nach 66 Tagen im Gefängnis.

  • Kayed Fasfous (127 Tage)
  • Hisham abu Hawash (94 Tage)
  • Ayyad Harimi (57 Tage)
  • Loay Alashqar (39 Tage)

Der von Israel inhaftierte Palästinenser Sami Al Amour (39) verstarb heute. Laut seiner Familie sowie Menschenrechtsaktivisten starb er wegen absichtlicher medizinischer Vernachlässigung. Trotz Herzinfarkt musste er 14 Stunden lang im Gefängnis auf medizinische Versorgung warten. Er darf nicht vor Ende seiner Haftstrafe beerdigt werden, seine Familie hat somit nicht die Möglichkeit, von ihm zu verabschieden. Er litt an einem angeborenen Herzfehler, aber die vorsätzliche medizinische Vernachlässigung des aus Gaza stammenden Inhaftierten führte zu einer ernsthaften Verschlechterung seines Gesundheitszustands.

Während seiner Haft hat die Israel Al Amour den Besuch seiner Familie verweigert; sein Vater hat ihn in 14 Jahren seiner Haft nur 3 Mal besuchen dürfen. Die Besatzungsmacht hält 550 kranke politische Gefangene in Gefängnissen fest & setzt medizinische Vernachlässigung als Teil seiner Politik ein, um sie zu schwächen. Das Verweigern einer angemessenen gesundheitlichen Versorgung von Gefangenen ist ein grundlegender Verstoß gegen Menschenrechte. Seit 1967 starben 227 palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen, 72 von ihnen durch vorsätzliche medizinische Vernachlässigung.

Die trauernde Verlobte Al Amours & seine Mutter. 14 Jahre haben beide in Gaza auf seine Freilassung gewartet.

Westjordanland

Getötet: Gestern, am 17. November, wurde der palästinensische Teenager Omar Abu Asab (16) getötet. Er verübte in der Jerusalemer Altstadt einen Messerangriff auf israelische Besatzungskräfte. Dabei wurden 2 Polizisten leicht verletzt. Als die Polizei den Teenager schon längst überwältigt & unter Kontrolle gebracht hatte, erschoss ihn ein vorbeilaufender israelischer Zivilist mit seiner mitgeführten Waffe. Videoaufnahmen zeigen nicht nur den Angriff Asabs, sondern auch wie der am Vorfall vollkommen unbeteiligte Zivilist dem von Polizisten gegen die Wand gedrückten Jungen ohne erkennbare Notwendigkeit einfach von hinten direkt in den Rücken schießt. Israelischen Zivilist:innen ist das Mitführen von Waffen in der Öffentlichkeit in Israel sowie dem besetzten Jerusalem & Westjordanland gestattet, Palästinenser:innen nicht.

Video des gestrigen Angriffs. Besetztes Jerusalem, 17.11.2021

Am Dienstag, den 16. November, erschossen israelische Besatzungssoldat:innen den Palästinenser Saddam Bani Odeh (26). Er wurde bei einem der zahlreichen Überfälle der israelischen Armee in der besetzten Stadt Tubas im Westjordanland getötet. Die Kugel ging durch die linke Schulter & das Herz & blieb in der Lunge stecken. Die israelische Armee behauptet, Odeh hätte versucht Bomben zu werfen. Augenzeugen hingegen berichten, Odeh hätte gemeinsam mit anderen Palästinenser*innen, darunter viele Jugendliche, Steine gegen die eindringenden Armeefahrzeuge geworfen — eine übliche Maßnahme der besetzten Bevölkerung, um sich gegen Militärüberfälle zu wehren. Kein Besatzungssoldat wurde verletzt. Keine palästinensische Widerstandsbewegung behauptet, das Odeh eines ihres Mitglieder gewesen sei. Nach der Tötung Odehs kam es zu einem kurzem Angriff mit Gewehrfeuer auf die einfallenden Besatzer. Schon im Juli dieses Jahres musste Odeh im Krankenhaus wegen einer Schussverletzung behandelt werden, die er durch Besatzungssoldat:innen erlitten hatte.

Eine trauernde Angehörige auf der Beerdigung Saddam Bani Odehs. Tubas, besetztes Westjordanland, 16.11.2021

Alltag: Zwischen dem 11. & 17.11.2021 fiel die israelische Besatzungsarmee 107 Mal in Ortschaften des Westjordanlandes, einschließlich des besetzten Jerusalem, ein. Diese Übergriffe beinhalteten erneut willkürliche Razzien in zivilen Wohnhäusern, Verhaftungen sowie Schießereien der Soldat:innen, die Angst unter der Zivilbevölkerung hervorriefen. Während der Übergriffe in dieser Woche wurden 56 Palästinenser:innen verhaftet, darunter 2 Frauen & 1 Kind.

Die Aufnahmen entstanden diese Woche in Al Khalil (Hebron). Solche nächtlichen Szenen sind Alltag im besetzten Westjordanland & fester Bestandteil der Kindheit von Palästinenser:innen unter Besatzung.

Viele dieser Übergriffe der Besatzer stießen auf Widerstand der Bevölkerung, meist nur durch Steine & Feuerwerkskörper der Bewohner:innen, die gegen Armeefahrzeuge geworfen werden, in einigen Fällen auch Molotow-Cocktails.

Israelischen Besatzungstruppen haben am Mittwoch den zweiten Tag in Folge palästinensische Schüler:innen auf dem Weg zu ihrer Schule im besetzten Nablus angegriffen, verfolgt & schikaniert. Die Soldat:innen feuerten mit gummiummantelten Metallgeschossen & Tränengaskanistern direkt & intensiv auf sie, so dass Dutzende von Schulkindern Atemnot erlitten. Am Vortrag erlitten 70 Kinder Atemnot durch das von den Soldat:innen auf sie abgeworfene Tränengas, ein Soldat prügelte mit seine Waffe auf ein Schulmädchen ein, wobei er ihr Verletzungen & Blutergüsse verursachte.

Etwa 70 Kinder erlitten akute Atemnot, nachdem sie am 16.11.2021 von Soldat:innen nahe Al Khalil angegriffen wurden.
Angriff auf Schulkinder am Mittwoch, 17.11.2021, nahe Nablus, im besetzten Westjordanland.

Jede Form von Protest gegen die völkerrechtswidrige Besatzung, Landraub & Vertreibung wurde von der Besatzung mit massiver Gewalt beantwortet, es kam zu zahlreichen Verletzten, darunter auch Kinder.

In der Nacht zum 17.11.2021 stürmten israelische Soldat:innen das besetzte Bilin & drangen in die Wohnung der Familie Burnat ein: die 4 Jugendlichen Jihad Yassin, Braraa Burnat, Yamen Burnat & Yassin Abu Rahman wurden abgeführt & verschleppt. Abdullah Yassin (Onkel von Jijhad) wurden von Soldat:innen durch abgefeuerte Munition verletzt. Solche Übergriffe schwerbewaffneter Soldat:innen mitten in der Nacht, die Familienangehörige willkürlich verschleppen, sind Alltag im Westjordanland.

Siedlergewalt: Am Samstag, den 13. November, griff eine Gruppe von 15 Siedlern 2 Palästinenser, Jad ‘Aqel (20) & Nour Abu Khudeir (20), in Jerusalem an, als sie auf dem Rückweg von der Arbeit waren. Die Siedler versuchten sie zu provozieren. Das gelang ihnen zunächst nicht, aber es kam zu verbalen Auseinandersetzungen. “Als wir weitergingen, griffen uns die Siedler an & sprühten uns Pfeffergas ins Gesicht, dann schlug mir einer von ihnen auf den Kopf & ich wurde ohnmächtig.” Nour Abu Khudeir sagte: “Die Siedler versammelten sich & griffen uns auf beängstigende Weise mit Pfefferspray an… Ich konnte nichts mehr sehen. Ich habe mich ein wenig entfernt, nachdem mir jemand mit einem scharfen Werkzeug auf den Rücken geschlagen hat.” Er sagte, er habe versucht, seine Augen zu öffnen, als die israelische Polizei eintraf & alle Siedler flüchteten. Dann sah er seinen Freund Jad bewusstlos auf dem Boden liegen, das Blut lief ihm über das Gesicht. Ein Krankenwagen kam & brachte ihn ins Hadassah-Krankenhaus, wo er später wieder aufwachte.

Moatasem Ayoub Al Meshani

Am selben Tag griff eine Gruppe von Siedlern das Jerusalemer Viertel Ras Al Amoud im besetzten Jerusalem an & verprügelte Palästinenser in der Umgebung. Währenddessen eröffnete ein Siedler das Feuer auf Ahmed Khaled Al Keswani (20) & verwundete ihn mit einem Schuss in die Hand. Er wurde anschließend in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Am Mittwoch, den 17. November, wurde Moatasem Ayoub Al Meshani (29) nahe Al Khalil (Hebron) am Kopf verwundet, nachdem eine Gruppe von etwa 20 Siedlern die palästinensischen Bauern auf ihren Feldern angriff und begann, sie mit Steinen zu bewerfen. Der Verletzte wurde zur Behandlung in das Regierungskrankenhaus in Hebron gebracht.

Systematische Vertreibung: Im gesamten Westjordanland wurden diese Woche wieder palästinensisches Wohneigentum sowie wirtschaftliche Einrichtungen zerstört. Darunter 4 kommerzielle Einrichtungen in Jerusalem, 4 Gewächshäuser & ein Schafstall in Tarqumiyah, 5 weitere Schafställe in Al Zaim sowie das Erdgeschoss eines Wohnhauses in Yatta. 5.000 m² palästinensischen Ackerlandes in Beit Ummar wurden von Bulldozern der israelischen Armee niedergewalzt. Zwei Wohnhäuser im besetzten Jerusalem rissen die beiden betroffenen Familien— die von Mohammed Khaled Rabay’ah & Eyad Barqan— selbst ab, da die Besatzung die Abrisskosten in Rechnung stellt & oft zusätzliche Strafen anfallen, die den endgültigen finanziellen Ruin der Familien bedeuten würden: So sind sie gezwungen mit eigenen Händen das abzureißen, was sie mit eigenen Händen gebaut haben. Als Vorwand werden meist fehlende Baugenehmigungen herangezogen. Diese verweigert die Besatzung Palästinenser:innen in nahezu allen Fällen, außerdem investiert die Besatzung nicht in die arabische Infrastruktur. Gleichzeitig errichtet sie illegale Siedlungen für ausschließlich jüdische Israelis, während zahlreiche palästinensische Wohnhäuser, Farmen & Geschäfte zerstört & die Menschen so nicht nur entschädigungslos obdachlos gemacht, sondern auch ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage beraubt werden. Die UN spricht im Zusammenhang der Hauszerstörungen von Kriegsverbrechen.

Die israelischen Besatzungsbehörden haben am Abend den Palästinenser Eyad Barqan gezwungen, sein eigenes Haus im Stadtteil Ras Al Amud im besetzten Jerusalem abzureißen, nachdem er von der israelischen Besatzungsverwaltung dazu gedrängt wurde. 16.11.2021

Die Familie Eyad Barqans, die aus 8 Mitgliedern besteht, darunter 6 Kinder, von denen eines ein Kind mit besonderen Bedürfnissen ist, hat nun kein Dach über dem Kopf & keine andere Wohnung in Aussicht.

Ein palästinensischer Mann mit israelischer Staatsbürgerschaft wurde am vergangenen Mittwoch in Qalansawe, Israel, gezwungen, sein Haus zu zerstören. Der Mann erzählte Journalisten, dass er auf verschiedene Weise versucht habe, eine Einigung mit den Behörden zu erzielen, was jedoch nicht funktioniert habe.

Freiluft Gefängnis Gaza

Der Gazastreifen leidet immer noch unter der Totalblockade der israelischen Besatzung. Die totale Abriegelung hält nun das 15. Jahr in Folge an, mit katastrophalen Auswirkungen auf alle Aspekte des Lebens. Die Menschen dürfen ohne israelische Genehmigung weder ein- noch ausreisen, es darf nicht exportiert werden, importiert werden darf nur wenig, die Resultate sind Massenarbeitslosigkeit, ein kollabiertes Gesundheitswesen & Lebensmittelknappheit. Bis jetzt gibt Israel keinen Hinweis auf eine Lösung in der Zukunft, wodurch die Bevölkerung des Gazastreifens ihrer wirtschaftlichen, sozialen & kulturellen Rechte weiter beraubt wird.

Trotz im Mai 2021 verkündeter Waffenruhe: Die wöchentliche Angriffe auf Gazas Fischer blieben auch diese Woche nicht aus. 1 Mal eröffneten Kanonenboote der israelischen Marine das Feuer auf Gazas Fischer. Die Fischer mussten zurück an die Küste fliehen & konnten folglich ihrer Arbeit nicht nachgehen. Es handelt sich um eine jahrelange Praxis Israels, durch die die Fischererindustrie im verarmten Gazastreifen weitgehend zusammengebrochen ist. Zwei Mal wurde auch Farmland von der israelischen Armee beschossen.

Nachrichten aus & über Palästina. Nachrichten aus & über Palästina. Twitter: @occupiednews1 — Insta: @occupiednews — Telegram: https://t.me/occupiednews

Nachrichten aus & über Palästina. Nachrichten aus & über Palästina. Twitter: @occupiednews1 — Insta: @occupiednews — Telegram: https://t.me/occupiednews